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Technologie

Für die Abstammungsanalyse bei geschützten Tierarten stehen uns die im Augenblick von allen internationalen Ermittlungsbehörden akzeptierten Methoden zur Verfügung. Es handelt sich dabei um den Multilocus-Fingerprint und die Mikrosatellitenanalyse.

Für das Erstellen eines Multilocus-Fingerprint sind relativ große Mengen an möglichst gut erhaltenem Probenmaterial (Blut) erforderlich, die Untersuchung selbst ist sehr zeitaufwändig und damit relativ teuer. Die von unterschiedlichen Labors erhaltenen Ergebnisse sind nur sehr schwer miteinander zu vergleichen. Manche Abstammungsprobleme sind vom Grundsatz her nicht mit dem Multilocus-Fingerprint zu lösen. Auf der anderen Seite ist die Methode prinzipiell für jede Tierart anzuwenden.

Dagegen steht die Mikrosatellitenanalyse: Sie kommt mit sehr geringen Materialmengen (z.B. Federn) aus. Selbst Material, welches längere Zeit zersetzenden mikrobiellen und biochemischen Einflüssen ausgesetzt war, ist häufig noch sicher zu analysieren. Die Ergebnisse sind normierbar und digitalisierbar. Damit sind sie auch zwischen verschiedenen Labors gut vergleichbar. Die Methode ist wenig zeitaufwändig und wesentlich preiswerter als der Multilocus-Fingerprint. Nachteilig ist, dass im Allgemeinen für jede Tierart ein spezieller Satz von Mikrosatelliten entwickelt werden muss.